20.04.2013 Judo-Safari

Einen besonderen Wettkampftag erlebten 45 Kinder aus drei Vereinen am Samstag, den 20. April in den Horber Stadionhallen. Der Judo Club Horb lud in diesem Jahr neben den Kindern des eigenen Vereins auch Kinder der Vereine des TSV Freudenstadt und erstmals des Budotomo Tübingen zur traditionellen Judo-Safari ein. Die Kinder aus Tübingen hatten bisher noch nie an einer Safari teilgenommen. Zu Beginn der Veranstaltung begrüßte der verantwortliche Organisator der Safari, Jens Eggert, die 45 Nachwuchsjudoka sowie die zahlreichen Eltern und Trainer der drei Vereine. Für alle Neulinge, die erstmals an der Safari teilnahmen, erklärte Jens Eggert den Ablauf der Veranstaltung. Die Safari ist ein
Mehrfachwettkampf für Kinder bis 14 Jahre, bei dem es ein Judoturnier, einen leichtathletischen Wettbewerb mit drei Disziplinen sowie einen kreativen Wettbewerb gibt. Ziel ist es, möglicht viele Punkte in allen Wettbewerben zu sammeln um dann eines der sechs begehrten Leistungsabzeichen zu bekommen.
2013-Safari19-285pxNachdem die Teilnehmerlisten ausgedruckt waren, ging es zur Sache. Das schöne an dem Judoturnier war, dass dieses Mal häufig Kinder gegeneinander antraten, die sich vom Kämpfen her bisher noch nicht kannten. Die Kinder boten den mitgereisten Eltern schöne und spannende Kämpfe, in denen es tolle Würfe und Haltetechniken zu sehen gab.
Parallel zum Judowettbewerb in der großen Stadionhalle wurde gleichzeitig in der kleinen Halle ein leichtathletischer Wettbewerb durchgeführt. Weitsprung, ein Hindernisparcours mit Zielwerfen sowie Medizinballweitwurf waren die drei Disziplinen, die die Kinder mit Bravour meisterten. Kinder, die gerade nicht kämpfen mussten oder schon mit den sportlichen Disziplinen fertig waren, widmeten sich dem kreativen Wettbewerb. Vorgabe war ein Bild zum Thema Judo zu malen. Hier konnten die Mädchen und Jungen mit originellen Bildern nochmals wertvolle Punkte einheimsen.
Das Schöne an der diesjährigen Safari war, dass die Trainer und Eltern der drei Vereine Hand in Hand für einen reibungslosen Ablauf sorgten, indem alle bereit waren eine Aufgabe zu übernehmen. Die Eltern übernahmen neben der Rolle als Schlachtenbummler die Listenführung sowie das Messen beim leichtathletischen Wettbewerb und die Bewertung der Bilder des kreativen Wettbewerbs. Die Trainer übernahmen bei den Judokämpfen die Aufgabe der Kampfrichter und Kampfrichtertischbesetzungen. Jens Eggert konnte somit fortlaufend die Ergebnisse in seinen mitgebrachten Laptop eingeben und am Ende der dreieinhalbstündigen Veranstaltung allen Kindern mitteilen, welches Leistungsabzeichen sie errungen hatten. Mit Spannung hörten die Kinder zu. Diejenigen, die schon an der letztjährigen Safari teilgenommen hatten, bekamen nochmals 25 Bonuspunkte angerechnet. „Wird es ein gelbes Känguru, ein roter Fuchs, eine grüne Schlange oder sogar schon einen blauen Adler, braunen Bären oder schwarzen Panther geben? Hat man dieses Jahr ein höheres Abzeichen erreicht als bei der letzten Safari?“ Das fragten sich viele Kinder.

Folgende Leistungsabzeichen konnten dieses Jahr vergeben werden:
Das Gelbe Känguru bekommen Dennis Renz, Louis Ziefle, Mauritz Bonsema, Niklas Brenner und Maximilian Schaffner.

Den Roten Fuchs erreichten Emin Sellami, Fabrice Steinwand, Jan Müller, Jonathan Sattler, Malte Wiegers, Hannah Lang, Tamara Finkbeiner, Alexander Mizich, Balduin Geidel, Daniel Mittelstädt, Simon Walther, Sinclair Claussseau und Thomas Mizich.

Die Grüne Schlange errangen Raphael Hafner, Nele Horn, Christian Schaffner, David Mlynarik, Julian Palm, Kai Korte, Manuel Herzig sowie Martin Braunhuber.

Die notwendige Punktzahl für einen Blauen Adler errangen Anna Riese, Jessica Schaber, Kim Kächele, Lara-Maren Herzog, Lisa Fanderl, Patricia Fischer, Sarah-Michelle Renz, Dominik Mlynarik, Lukas Fischer und Marcel Kaupp.

Das zweithöchste Leistungsabzeichen, den Braunen Bären bekommen Kristina Pogudin, Akira Fanderl sowie Paul und Sebastian Tebbe.

Den heiß begehrten schwarzen Panther verdienten sich Timon Frickel, Leonie Eggert, Leon Schwitallik, Nicolai Schaber und Maximilian Riese.

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Fotos: Stefan Lippert und Jens Eggert


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