16.11.2013 Abschluss der Assistenztrainerlehrgänge in Horb

Am Samstag, den 16.11.2013 reisten 28 Judoka aus dem Ländle zum dritten und letzten Lehrgangstag der Assistenztrainerausbildung nach Horb in die große Stadionhalle. David Mahier vom JC Herrenberg unterwies als Referent des Lehrwesens des Württembergischen Judoverbandes die Teilnehmer an den drei Lehrgangstagen, die jeweils in Horb angeboten wurden, in die Grundlagen der Trainerausbildung. Als Zielgruppe wurden Judoka angesprochen, die Interesse haben, das Training im eigenen Verein als Hilfstrainer zu unterstützen. Diese Lehrgänge sind für Jugendliche ab 13 Jahren geeignet, die Interesse daran haben, sich in ihrem Verein im Training zu engagieren.
Mit den von Mahier vermittelten Inhalten sollen die Grundlagen geschaffen werden, dass die Teilnehmer nicht nur als Wurfpartner für die Trainer zur Verfügung stehen, sondern selbstständig Teile des Trainings übernehmen und später sogar eigenständig ein Training leiten können. Die Assistenztrainerlizenz ist weiterhin eine Vorstufe für die spätere Trainer-C-Lizenz. Für Anwärter auf den Dan-Grad (schwarzen Gürtel) gilt die Teilnahme an zwei Lehrgangstagen als Nachweis der Lehrbefähigung.
Bei der Ausbildung zum Assistenztrainer wurden an den ersten beiden Lehrgangsterminen wichtige Inhalte wie ein richtiges Aufwärmtraining im Judo, Technik und Methodik im Anfängertraining sowie Koordinationsschulung mit Turnen und Akrobatik behandelt.
An diesem Samstag lag der Schwerpunkt im situativen Techniktraining. Mit spielerischen Übungsformen, Aufwärmübungen mit leichtem Wettkampfcharakter sowie faires Kräftemessen in kleinen Zweikampfspielen zeigte David Mahier den Teilnehmern, wie man mit Kindern und Jugendlichen, die dann schon bis zum Orangegurt gekommen sind, ein Training mit Wettkampfcharakter anbieten kann. Hierzu gehörte auch die Vorstellung von Wettkampftechniken und die Erarbeitung eines Handlungskomplexes. Ebenso wurden vielseitige Übungsformen des Randoris vorgestellt. Dem Referenten war es wichtig, dass die Teilnehmer erfuhren, dass man die Übungskämpfe in der Stand- und Bodenlage auch mit einem körperlich und technisch überlegenen Partner durchführen kann. Denn hier geht es unter anderem darum, dass der Stärkere den Schwächeren durch Nachgeben beim Erlernen von Wettkampftechniken unterstützen kann.
David Mahier schaffte es auch an diesem Tag wieder, die Teilnehmer ständig neu zu motivieren und bei Laune zu halten. Dies dankten die zahlreichen Teilnehmer ihm am Schluss mit einem langen Applaus.

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