10.05.2014 Judo-Safari

Safari2014-11kreativ

So sehen Sieger bei einer Judo-Safari aus.

Einen tollen Samstagvormittag erlebten am 10. Mai 2014 40 Kinder aus Horb, Freudenstadt und Tübingen bei der Judo-Safari des Judo Club Horb, die in den Stadionhallen ausgetragen wurden.

Wie im letzten Jahr lud der Judo Club Horb Mädchen und Jungen der befreundeten Vereine vom TSV Freudenstadt und dem Budotomo Tübingen zur Judo-Safari ein. 40 Kinder der Jahrgänge 2000 und jünger waren dem Aufruf gefolgt, wieder gemeinsam auf die Jagd um eines der begehrten Leistungsabzeichen zu erringen, die der Deutsche Judobund für diesen Mehrfachwettkampf entworfen hat.

Nach dem Wiegen aller Teilnehmer begann die erste Etappe der Safari. Alle Kinder hatten die Aufgabe, im kreativen Wettbewerb ein Bild zum Thema Judo zu malen. In der Zwischenzeit kümmerten sich die Organisatoren um den Horber Trainer Jens Eggert, alle Wettkampflisten am PC zu erstellen und auszudrucken.

Das Schöne an der Safari beim Judo Club Horb ist, dass die Eltern und Trainer der drei Vereine die vielfältigen Aufgaben gemeinsam meistern. So waren die Eltern zuständig als Zeitnehmer, Wertungsrichter und Listenführer bei den drei leichtathletischen Wettbewerben. Denn die Kinder mussten sich, in Altersgruppen eingeteilt, im Medizinballweitwurf, Geschicklichkeitslauf und Weitsprung messen. Weitere Eltern übernahmen die Bewertung der zahlreichen schönen und originellen Bilder des kreativen Wettbewerbs, bei dem man bis zu 50 Punkte erringen konnte. Im judospezifischen Teil übernahmen die Trainer die Aufgaben der Kampfrichter und Besetzungen der Wertungstische. Zwei Horber Mitglieder kümmerten sich um die fortlaufende Auswertung der Ergebnisse und Eingabe am PC. Die Zusammenarbeit der drei Vereine verlief wieder sehr harmonisch und reibungslos.

Eine Judosafari, an der Kinder aus drei Vereinen teilnehmen, bietet viele Vorteile. Zum einen kämpfen beim Judowettbewerb Kinder aus verschiedenen Vereinen gegeneinander. Wettkampfanfänger können bei der Safari erste Erfahrungen im Kampf gegen andere, meist gleichstarke Kinder, sammeln. Durch das vorgepoolte KO-System bei bis zu acht Teilnehmern pro Wettkampfgruppe hat jedes Kind mindestens drei Begegnungen und höchstens fünf Kämpfe zu bestehen. Wer bei diesem Wettbewerb fünf Siege erringt, bekommt 125 Punkte gut geschrieben.

Die Arbeit, die eine Safari mit sich bringt, wird auf mehrere Schultern verteilt. Mit der Einbindung der Eltern bei den verschiedenen Wettbewerben sind diese aktiv dabei und die „Wartezeit“ bis zum Ende der Veranstaltung wird dadurch spürbar verkürzt.

Um 13 Uhr war es dann geschafft. Alle Wettbewerbe waren abgeschlossen und ausgewertet. Nach dem gemeinsamen Abbau der Matten konnte dann den Kindern die Ergebnisse mitgeteilt werden. Mit Spannung hörten alle zu. Diejenigen, die schon an der letztjährigen Safari teilgenommen hatten, bekamen nochmals 25 Bonuspunkte angerechnet. „Wird es ein gelbes Känguru, ein roter Fuchs, eine grüne Schlange oder sogar schon einen blauen Adler, braunen Bären oder schwarzen Panther geben?“ Viele Kinder fragten sich, ob man dieses Jahr ein höheres Abzeichen erreicht hat, als bei der letzten Safari?

Folgende Leistungsabzeichen konnten dieses Jahr vergeben werden: Das zweite Leistungsabzeichen, den Roten Fuchs erhalten Dennis Ziszka, Hannes Hildebrandt, Fabia Staib, Denis Renz, Florian Clauß, Emil Tebbe und David Tancu.

Die Grüne Schlange errangen Jonathan Sattler, Kristina Pogudin, Friedrich Helmecke, Patrick Köhler, Paul Tebbe, Daniel Mittelstädt, Anna Rist, Maurits Bonsema, Kevin Köhler, Jan Müller, Alistair Classeau, Fabian Petrich und Hannah Lang. Einen Blauen Adler bekommen Martin Braunhuber, Julian Palm, Henry Kraas, Balduin Geidel, Henry Hildebrandt, Dominik Mlynarik, Isabell Novák, Lisa Fanderl, Anna Riese und Tamara Finkbeiner. Das zweithöchste Leistungsabzeichen, den Braunen Bären errangen Lucas Fischer, Simon Walther, Sebastian Tebbe und Patricia Fischer. Das höchste und heiß begehrte Abzeichen, den Schwarzen Panther erkämpften sich Marcel Kaupp, Jordan Waidele, Sinclair Classeau, Max Miller, David Mlynarik sowie Sarah-Michelle Renz.

Safari2014-07

Die 40 Teilnehmer der drei Vereine Budotomo Tübingen, TSV Freudenstadt und des Gastgebers Judo Club Horb. Die Safari 2014 hat allen Spaß gemacht.

 

Safari2014-03

Krativer Wettbewerb auf dem Hallenboden.

 

Safari2014-01

Vielleicht fällt einem auf der Judomatte doch mehr ein um dann ein passendes Bild zu malen.

 

Safari2014-05

Vor dem sportlichen Teil gab es ein gemeinsames Aufwärmen.

 

Safari2014-02

Arbeit am PC. Die Wettkampflisten für alle Wettbewerbe müssen schnell ausgedruckt werden.

 

Safari2014-06

Aktion auf der Matte


Safari-2014-14-Kampf

Schnelligkeit im Stand war oft die Garantie seinen Partner schnell zu werfen. Bild: Stefan Lippert


Safari-2014-13 Hindernislauf

Beim Hindernislauf war nicht nur Schnelligkeit sondern auch Geschicklichkeit gefragt um sicher an das andere Ende zu gelangen. Bild: Stefan Lippert


Safari2014-14 Weitsprung

Mit Sprungkraft möglichst weit kommen. Weitsprung in der Halle ist in dieser Form auch möglich. Bild: Stefan Lippert

  Safari2014-09kreativ

Auch kleine Leute besiegen große Brocken.

 

Safari2014-10kreativ

Eindrücke aus der Halle, bevor es zur Sache ging.

 

Safari2014-08kreativ

Die Trainer des Judo Club Horb auf dem Siegertreppchen.

 

Safari2014-12kreativ

Da träumt einer von seiner bevorstehenden großen Judokarriere.


>>> Zur Übersicht