22.04.2018 Südwürttembergische Einzelmeisterschaft U 12 m/w

Am Samstag, den 22.April 2018 fand in Biberach/Riß die Südwürttembergische Einzelmeisterschaft der Jugend U12 statt. Der Horber Judoclub war mit drei Teilnehmern am Start, von denen sich zwei für die Landeseinzelmeisterschaft qualifizieren konnten. Shania Beier konnte sich unangefochten den Titel der Südwürttembergischen Meisterin erkämpfen.

Der Judo Club Horb war mit einem Mädchen und zwei Jungen nach Biberach gefahren, um an der Qualifikationsrunde für die kommende Landeseinzelmeisterschaft teilzunehmen. Bei den Mädchen startete Shania Beier in der Gewichtsklasse bis 44 Kilogramm. Die acht teilnehmenden Mädchen kämpften im KO-System um die Platzierungen. Shania Beier war an diesem Tag in voller Wettkampflaune und legte in ihrem ersten Kampf einen Grundstock für eine Siegesserie. Mit einer top durchgeführten großen Außensichel beförderte sie ihre erste Gegnerin gekonnt auf die Matte. Auch den zweiten Kampf konnte sie vorzeitig beenden, indem sie ihre Kontrahentin mit Tai-otoshi, einem Körperwurf, zweimal erfolgreich werfen konnte. Im Finale angekommen stand sie Leonie Traa vom VfL Ulm gegenüber, die als Bezirksmeisterin des Bezirks 3 ebenfalls sehr erfolgreich war. Auch in diesem Kampf dominierte die junge Horberin auf der Wettkampfmatte. Für einen fast perfekt ausgeführten Tai-otoshi bekam sie einen Wazaari – eine hohe Wertung – zugesprochen. Shania Beier konnte ihren Kampf nicht vorzeitig beenden, aber den Wertungsvorsprung halten. Nach Ablauf der regulären Kampfzeit war sie Siegerin und damit Südwürttembergisch Meisterin.

Bei den Jungen waren Pascal Uhlig (bis 28 Kilogramm) und Philipp Hermann (bis 31 Kilogramm) am Start. Für Pascal Uhlig war es erst sein zweiter Kampftag bei einer offiziellen Meisterschaft. Nachdem er bei der Bezirksmeisterschaft noch Rang drei belegte, konnte er an diesem Wettkampftag nicht punkten. Trotz großen Einsatzes gelang es ihm nicht in drei Kämpfen sich auf eine Platzierung vorzukämpfen. Aufgrund der wenigen Teilnehmer ist er dennoch automatisch für die kommende Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert.

Philipp Hermann, der bei der Bezirksmeisterschaft den dritten Platz errang, hatte in seiner Wettkampfgruppe zehn Gegner. Da er kein Freilos hatte, musste er von der ersten Runde an sich im KO-System mit starken Gegnern auseinandersetzen. Seinen ersten Kampf konnte er mit zwei Würfen vorzeitig für sich entscheiden. Im zweiten Hauptrundenkampf konnte ihn sein Kontrahent erfolgreich werfen und in der Bodenlage mit Haltegriff besiegen. Im darauf folgenden Trostrundenkampf konnte er sich leider nicht gegen seinen Gegner durchsetzen und fiel mit der zweiten Niederlage aus der Qualifikation heraus. Im hätte nur noch ein Sieg gefehlt, um in die Qualifikationsrunde der besten Acht zu kommen.

Ganz oben auf dem Treppchen zu stehen, ist ein tolles Gefühl.

Auch auf einen dritten Platz kann man stolz sein.


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