{"id":2180,"date":"2014-04-11T15:32:34","date_gmt":"2014-04-11T13:32:34","guid":{"rendered":"http:\/\/relaunch.judo-club-horb.de\/?page_id=2180"},"modified":"2026-03-29T11:35:51","modified_gmt":"2026-03-29T09:35:51","slug":"judo-entwicklung-in-deutschland","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/www.judo-club-horb.de\/?page_id=2180","title":{"rendered":"Judo &#8211; Entwicklung in Deutschland"},"content":{"rendered":"<div id=\"page\">\n<p>Im Folgenden kann man hier einen kleinen Ausschnitt aus der geschichtlichen Entwicklung des Judosports in Deutschland nachlesen.<\/p>\n<p><span style=\"color: #000000;\"><strong><em>&#8222;Judo wurde mit anderen japanischen Kampfk\u00fcnsten erstmals im Jahre 1906 w\u00e4hrend eines Freundschaftsbesuches eines japanischen Kreuzers in KieI vor dem deutschen Kaiser Wilhelm II. vorgef\u00fchrt. Der Kaiser war von den Vorf\u00fchrungen so begeistert, dass er die Anweisung gab, einen Jiu-Jitsu Lehrer zu engagieren. Daraufhin kam der Japaner Agitaro Ono nach Deutschland und unterrichtete an der Milit\u00e4rturnanstalt Berlin und an der Hauptkadettenanstalt Lichterfelde. Etwa zur gleichen Zeit kamen vier weitere Japaner privat nach Deutschland und lehrten an verschiedenen Orten Jiu-Jitsu.<br \/>\nUnter den deutschen Sch\u00fclern befand sich unter anderem Erich Rahn, der 1906 die erste deutsche Jiu-Jitsu Schule in Berlin gr\u00fcndete. 1920 gr\u00fcndete Alfred Rhode in Frankfurt am Main einen Jiu-Jitsu Club. Erich Rahn und Alfred Rhode trugen den Hauptverdienst an der ersten Verbreitung japanischer Kampfsportarten in Deutschland.<br \/>\n1932 organisierte Alfred Rhode die erste internationale Judo-Sommerschule im Frankfurter Waldstadion, zu dem damals japanische Trainer, die in Paris, London und Berlin unterrichteten anreisten um als Lehrer Judo und Jiu-Jitsu zu lehren.<br \/>\nDiese erste Judo-Sommerschule gilt als \u201eGeburtsstunde&#8220; des Judo in Deutschland, da viele Lehrgangsteilnehmer von dieser Sportart derart begeistert waren, dass sie diese unbedingt lernen und weiter verbreiten wollten.<br \/>\nNach dem Zweiten Weltkrieg wurden Judo und Jiu-Jitsu f\u00fcr einige Zeit von den Alliierten verboten, da diese asiatischen Kampfk\u00fcnste als Kampfsport angesehen wurden. Nach der Aufhebung dieses Verbotes erlebte der Judosport einen ungeahnten Aufschwung in Deutschland.&#8220;<\/em><\/strong><\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Nach der Teilung Deutschlands 1949 wurde in der Bundesrepublik Deutschland der Deutsche Judobund gegr\u00fcndet, in der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) der Deutsche Judobund. Beide Verb\u00e4nde brachten international erfolgreiche Judoka hervor, die Titel bei Europameisterschaften, Weltmeisterschaften und bei Olympia errangen.<\/span><br \/>\n<span style=\"color: #000000;\">Mit der Wiedervereinigung Deutschlands kam es auch zum Zusammenschluss der beiden nationalen Judoverb\u00e4nde. Heute vertritt der Deutsche Judobund mit Sitz in Frankfurt am Main die Interessen der Judoka in Deutschland.<\/span><\/p>\n<p><strong>Quellen:<\/strong><\/p>\n<p>Jens Eggert &#8211; Auszug aus der wissenschaftlichen Hausarbeit &#8222;Judo als Behindertensport&#8220;f\u00fcr das erste Staatsexamen &#8211; Lehramt an Sonderschulen, Dezember 1988<br \/>\nHofmann, Wolfgang: Judo \u2013 Grundlagen des Stand- und Bodenkampfes, Niederhausen\/Taunus, 1978<br \/>\nDas Judo-ABC 1984, Budo Verlag Sport Rhode, Dreieich-Sprendlingen 1984<br \/>\nJudo-Magazin, Fachzeitschrift f\u00fcr Budo-Sportarten, offizielles Organ des Deutschen Judobundes e.V. und des Deutschen Dan Kollegiums e.V., Mainz 1987, Heft 1<\/p>\n<\/div>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Folgenden kann man hier einen kleinen Ausschnitt aus der geschichtlichen Entwicklung des Judosports in Deutschland nachlesen. &#8222;Judo wurde mit anderen japanischen Kampfk\u00fcnsten erstmals im Jahre 1906 w\u00e4hrend eines Freundschaftsbesuches eines japanischen Kreuzers in KieI vor dem deutschen Kaiser Wilhelm II. vorgef\u00fchrt. 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